Impulsworte zum Crowley Tarot

Leider habe ich nur für einige Karten aus dem Crowley-Tarot Erlaubnis zur Darstellung bekommen; jene, die ich für meine 'WELT - Reise' brauchte. Daher bleiben hier die für die Abbildungen vorgesehenen Tabellenfelder leer. Ihr braucht also nicht zu versuchen, aus dem 'roten Kreuz' eine Abbildung herauszukitzeln - es kann nicht funktionieren.
Ich wollte die Impulsworte zum Crowley Tarot trotzdem vorstellen. Die meisten Leser hier werden die Karten sowieso schon kennen oder gar besitzen - und können sie dann ganz real ansehen und mit den Impulsworten verbinden.



I - Magier
Ihm stehen alle 4 Elemente zur Verfügung. Er hat alle Fähigkeiten, spielt und jongliert damit, kann sie durchaus auch sehr trickreich in jeder ihm genehmen Richtung einsetzen. Ihm mangelt es ein bisschen an Antrieb, auch tatsächlich etwas zu tun. Schlagwort: das Rüstzeug ist da, wo ist der Acker?

II - Hohepriesterin
Sie hat die Verbindung zu den Kräften des Universums. Intuitives - nicht angelesenes/erlerntes - Verstehen der großen Zusammenhänge. Ihre Krone wird von Symbolen des Mond in drei Phasen geziert. Ein Hinweis darauf, dass sie dieses Gespür tief im Unterbewussten besitzt.

III - Kaiserin
Sie steht für die Mutterfigur; für Weiblichkeit, Eingebundensein in die Natur, Heimat-Gefühl - und klarerweise auch für Mütterlichkeit und Fürsorge.

IV - Kaiser
Er ist die Vaterfigur (denkt auch mal an den Begriff 'Landesvater'). Ein Mensch, der Grenzen setzt, innerhalb derer sich die Angehörigen oder Untertanen frei bewegen können. Diese Grenzen verteidigt er nach Außen (Schutz) und erwartet im Inneren, dass sie respektiert werden. Wie weit diese Grenzen sind, ist nicht gesagt. Wir alle kennen ja strenge und freiere Väter...

V - Hierophant
Er ist der 'Lehrer'. Er besitzt umfangreiches Wissen, sozusagen eine innere Bibliothek - und verkündet dieses. Geistige Flexibilität ist nicht unbedingt seine Stärke. So wie es in den Büchern steht, ist es - und basta. Gerade beim Crowley-Tarot steht der Hierophant auch für überholte Traditionen, Konservativismus und vor allem Dogmatismus - symbolisiert durch die hohlen Masken.

VI - Liebenden
Die Karte stellt die freiwillige Verbindung von unterschiedlichen Charaktereigenschaften oder Menschen dar: Eva und Lilith, Mann und Frau, Kind und Erwachsenem. Besondere Betonung liegt auf dem fruchtbaren Austausch zwischen den 'Beteiligten'.

VII - Wagen
Die Karte zeigt einen bevorstehenden Aufbruch. In dieser Phase ist es notwendig, sich zu konzentrieren, sich zu sammeln, seine Mitte zu finden. Kleine Warnung: nicht vor lauter Sich-Sammeln den Aufbruch vergessen.

VIII - Ausgleichung
Gerechtigkeit ist ein Wert - nicht eine Sammlung von Gesetzestexten. Ein gerechtes Urteil muss alle 4 Elemente berücksichtigen. Jedem sein Recht einräumen - nicht als faulen Kompromiss sondern so, dass alle eingebunden sind

IX - Eremit
Der Weise, der sich in sein Inneres zurückgezogen hat, um zu eigenen Erkenntnissen zu gelangen. Er hat gelernt, was für ihn und andere gut und wichtig ist. Daher kann er auch für viele andere ein guter Ratgeber sein.

X - Glück
Dem Schicksal kann man nicht entrinnen. Das Schicksal meint es aber immer gut mit dir. Selbst wenn du jetzt noch nicht verstehst, was eine Erfahrung dir später nützt. Versuche nicht, dem natürlichen Gang entgegen zu wirken. Dann dauert es nur noch länger, bis der Aufschwung wieder kommt. Vertraue in den Lauf der Dinge - in das Schicksal.

XI - Lust
Hier geht es darum, eine Verbindung zwischen dem 'lichten' Bewusstsein und den 'dunklen' wilden, tierhaften Trieben zu finden. Beides muss als eine Einheit zusammenspielen. Die Triebe dürfen nicht alleine handlungsbestimmend sein - genauso wenig wie der Verstand (oder gesellschaftliche Zwänge) jenes innere Wollen unterdrücken darf.

XII - Gehängter
In eine Situation hineingeraten sein und darin festhängen. In dem *fest* hängen steckt auch der Aspekt: gesichert hängen. Zeit zum Ausruhen und Finden neuer Aspekte. Zum mythologischen Hintergrund der Karte siehe auch die 'Welt-Reise' (unter Essays)

XIII - Tod
Die Karte steht für ein *natürliches* Ende - eben gerade *nicht* für ein gewaltsames, abruptes Ende! In diesem Ende ist ein Neuanfang schon angelegt. Siehe das kleine blaue Kind zwischen den Beinen des Sensenmannes. Die Grunderfahrung von Werden und Vergehen. Der Lebens-Zyklus. (s. a. Trumpf XIII bei den 'best-of' Tarotkarten)

XIV - Kunst
Extreme Gegensätze wie Feuer und Wasser zu etwas komplett Anderen und Neuen vereinen; den Stein der Weisen finden. Das geht selbstverständlich nicht per 'Kochrezept', sondern ist ein äußerer Ausdruck der inneren Fähigkeiten des Künst-lers.

XV - Teufel
Der Teufel ist bereit, jede Hürde - insbesondere moralischer Art - zu überspringen. Wenn er sein Ziel erst einmal erkannt hat, verfolgt er es unbeirrbar!

XVI - Turm
Manchmal ist man in den eigenen Fesseln (Teufel) so gefangen, dass sie ein enges Korsett bilden - man sich selbst eingemauert hat. Dieser Rahmen wird eines Tages zu eng und wird dann in einem Ausbruch gesprengt. Das kann durchaus sehr schmerzhaft empfunden werden; schließlich war dieser Rahmen ja meist seit längerem eine Stütze - letztlich ist es aber eine Befreiung.

XVII - Stern
Der Stern steht für das *Prinzip*, die Grundeinstellung: Hoffnung und Optimismus. Schlagwort: 'nach den Sternen greifen'.

XVIII - Mond
Hier finden sich die Tiefen des Unterbewusstseins und auch Ängste - sozusagen der Kontrast zum Stern. Ein wichtiges Charakteristikum dieser Karte ist die Erfahrung: die eigentliche, schwere Aufgabe ist bereits erledigt. Bisher war die ganze Konzentration auf dieses Ziel ausgerichtet. Nun ist es erreicht - über das 'wie geht es weiter' hat man sich meist noch keine Gedanken gemacht. Dabei stehen jetzt viele Wege offen - so viele, dass ihre Zahl Unsicherheit und möglicherweise sogar Ängste erzeugt. (s.auch: Trumpf XVIII bei den 'best of' Tarotkarten und den Song von Ellen TenDamme: It Ain't Easy)

XIX - Sonne
Die Sonne ist die Energiequelle für alles Leben. Sie spendet Wärme und Behagen, Lebensfreude. Diese Eigenschaften sind die positive Seite der Karte. Aber sie beinhaltet auch eine Warnung vor 'Sonnenbrand': allzuviel ist ungesund, man sollte die Grenzen (Ringmauer um den Berg) beachten; akzeptieren, daß es unzugängliche Gebiete gibt.

XX - Aeon
Der Beginn eines neuen Zeitalters. Das Altgewohnte wird von Neuem abgelöst. Zwar ein ganz natürlicher Ablösungsprozess, dennoch betrifft er die gesamten Lebensumstände und nicht nur Teilbereiche.

XXI - Universum
Diese Karte beschließt die große Arkana. Sie zeigt die Vollendung eines (Lebens-)Abschnitts. Der Platz in der Welt ist gefunden. Die Tänzerin auf der Karte gleicht dem Narren in ihrer Freude und Unbekümmertheit. Wenn man die traditionelle Reise des Narren betrachtet, hat sie bereits die gesamte Große Arkana durchlaufen, an allen Stationen ihre Erfahrungen gemacht - und sie als natürlich kennengelernt. So kann sie trotz oder gerade wegen all dieses Wissens wieder frei handeln.

0/XXII - Narr
Das Kind. Locker, unbekümmert, unbesorgt, neugierig, begeisterungsfähig, experimentierfreudig, offen. Wichtig ist hier: Kinder sind offen, weil sie das Risiko nicht kennen. Es geht bei der Karte also nicht darum, ein (bekanntes) Risiko zu ignorieren, sondern um Unbefangenheit.

Prinzessin der Schwerter
Sie übt sich noch im Argumentieren; ist nicht sehr zielgerichtet - kämpft gegen Wolken; riskiert, sich selbst zu verletzen (siehe die ungewöhnliche Haltung des Schwerts)

Prinz der Schwerter
Höchst aktiv und streitsüchtig. Hat viele rationale und argumentative Fähigkeiten. Setzt sie allerdings wild um sich schlagend und nicht zielgerichtet ein. Typ: Halbstarker. Hat sich selbst nicht unter Kontrolle; innere Zerrissenheit. Schlagwort: 'der Killer'

Königin der Schwerter
Setzt ihren Verstand mit Feingefühl ein. Sozusagen die Chirurgin, die genau so viel wegschneidet, wie nötig und so wenig wie möglich. Das kann in seltenen Fällen durchaus auch ein ganzer Kopf sein! Hat sich mit diesem Feingefühl auch von dem getrennt, was sie nutzlos gefesselt hielt.

Ritter der Schwerter
Überbetont den reinen Verstand; sehr distanzierte - allerdings auch weit-sichtige - Sichtweise von oben herab; rauscht über Vieles einfach weg - insbesondere über Emotionen. Der 'Überflieger'.

Prinzessin der Kelche
ursprünglich sehr sachlich orientiert, erwachen bei ihr langsam und zaghaft die großen Gefühle und Träume. Augenblicklich brauchen diese Gefühle noch einen gewissen Schutz und vorsichtiges Vorgehen, um Verletzungen zu vermeiden.

Prinz der Kelche
Er kennt die Gefühlswelt - allerdings fehlt seinen eigenen Gefühlen noch die Tiefe. Er ist in dieser Beziehung zu schnell-lebig...

Königin der Kelche
Sie ist die Meisterin der Gefühle. Sie lebt ihre Emotionen betont aus und versteht auch die Gefühle anderer. Gefühle sind ihr Element. Ihr Kopf, das rationale Denken tritt demgegenüber weit zurück.

Ritter der Kelche
Er hat seine Gefühle in einem Kelch zusammengefasst und gespeichert - eine Vorgehensweise, die eher der Ratio als der Emotio entspricht. Offensichtlich bringt er die Gefühle irgendwohin weg. Ob er ein Ziel dafür hat, ist fraglich.

Prinzessin der Stäbe
Bei ihr erwachen gerade die Triebe. Noch ist nicht klar: Beherrscht sie die Triebe, den Tiger, oder wird sie von ihnen mitgerissen. Jedenfalls ist sie sehr begeisterungsfähig und immer 'voll dabei'.

Prinz der Stäbe
Er ist ein hochaktiver Mensch, der tut, wozu er gerade Lust hat: Ein Draufgänger. Beständigkeit ist nicht seine Stärke.

Königin der Stäbe
Sie ist sich ihrer Weiblichkeit und Kraft bewusst und lebt sie aus! Eine emanzipierte Frau, die tut, was ihrem Wesen entspricht - und läßt, was sich nicht stimmig anfühlt. Im besten Wortsinn eine Hexe!

Ritter der Stäbe
Er ist gezügelt aktiv - auf dem Sprung zu höheren Aufgaben, welche auch immer das sein werden. Wichtig ist ihm: höher und weiter - was hinter ihm liegt, interessiert ihn bereits nicht mehr.

Prinzessin der Münzen
Sie ist bereit, etwas Neues zu schaffen und 'zur Welt zu bringen'. Dafür setzt sie sich ein - mit Allem, was sie hat.

Prinz der Münzen
Er ist ein harter Arbeiter, der das Feld kraftvoll bestellt; ein 'Schaffer' ; bereit zu jeder auch noch so schweren Arbeit.

Königin der Münzen
Sie hat sozusagen 'abkassiert' - sich die Früchte der Felder gesichert. Dennoch weiß sie diese gar nicht richtig zu schätzen - wendet ihnen den Rücken zu. Ihr Augenmerk richtet sich eher auf die kahlen Felder - ohne große emotionale Beteiligung.

Ritter der Münzen
(s.a. Beschreibung im Abschnitt 'best-of' Tarotkarten). Der Ritter ist der Verwalter der Werte. Ein Erbsenzähler vom Typ 'Dagobert Duck'.

As der Schwerter
Das Luftelement - der Verstand - in Reinkultur. Klarheit und Freiheit der Gedanken.

2 Schwerter
Diese Karte hat zwei Gesichter:
Gefühle (Blume) sorgen für eine harmonische Verbindung gegensätzlicher Gedanken. -
Gedanken im Widerstreit riskieren die Zerstörung der Gefühle, die noch verbinden.

3 Schwerter
ganz aktuell erfolgende Angriffe (des Verstandes) auf die Emotionen sorgen für Verletzungen.

4 Schwerter
der 'grosse Aufräumer'
Der Verstand kann eine Lösung finden, eine Problemstellung 'auf den Punkt' bringen, wenn er die Interessen aller 4 Elemente berücksichtigt. Die Gefühlsebene 'trägt' eine solche Lösung dann mit.

5 Schwerter
die Verletzungen der Gefühlsblume, die bei den 3 Schwertern anfingen, haben ihren Höhepunkt erreicht: die Blume ist zerstört.

6 Schwerter
Rationales Denken in höchster Vollendung. Eine Problemstellung ganz sachlich und von allen Seiten durchdenken und zu einer Lösung führen. Die wissenschaftliche Methode.

7 Schwerter
Schlagwort: die 'JA, aber...' - Karte. Ein klarer Gedanke wird von vielen selbstfabrizierten Gegenargumenten aus allen Richtungen attackiert. Letztlich ist er aber der Stärkere und kann sich durchsetzen.

8 Schwerter
Hier treffen äußere Quertreiber auf den eigenen Kurs, auf die eigene Gedankenwelt. Letztlich sind das aber nur Störungen - und können dein Durchsetzungsvermögen nicht bremsen! Greif die beiden Schwerter - und bleibe auf deinem Weg.

9 Schwerter
Die Schwerter hängen blutig an der Wand. Die Schlachten sind geschlagen; die Verletzungen sind erfolgt. Jetzt ist es an der Zeit, die Schwerter hängen zu lassen, damit die Wunden verheilen. Es ist Deine Entscheidung, ob du das tust oder deine Schwerter doch wieder runtenimmst und mit der Selbst-Zerfleischung (nichts anderes ist das!) weitermachen willst.

10 Schwerter
Das rationale Denken ist an seiner Grenze angekommen. Erst wenn du die Gedanken (Schwerter) zerstört oder verbannt hast, kann die Sonne hinter ihnen wieder hervortreten. (s.a. 10 Schwerter bei den 'best of' Tarotkarten)

As der Kelche
Emotionalität; Liebe in ihrer Urform: ungerichtet und im wahrsten Sinne des Wortes über-fließend

2 Kelche
Gefühlsaustausch und emotionale Verbindung - die Quelle der Gefühle liegt allerdings außerhalb der Kelche. Der Austausch hat also nicht aus sich heraus Bestand.

3 Kelche
Zwischen den einzelnen Kelchen (Personen oder Lebensbereichen) findet ein lebhafter Gefühls-Austausch statt. Genau wie es der Natur des Wasserelements entspricht. Die obersten 5 Blüten bilden allerdings ein umgedrehtes Pentagramm; die Warnung:
Es ist nicht alles Gold, was glänzt!

4 Kelche
Gefühle laufen in zwei Strömen, die offensichtlich durch Kontrolle des Verstandes getrennt sind und bleiben. Schlagwort: 'Zwei Seelen wohnen ach in meiner Brust!'

5 Kelche
Das Leitungssystem, das die Kelche versorgt, ist in Ordnung - und dennoch fließt kein Wasser. Hinweis auf einen Knoten, ein 'Problem im Vorlauf'. Die Aufgabe ist das Lösen dieses *einen* entscheidenden Gefühls-Knotens.

6 Kelche
Alle Lebensbereiche bzw. Empfänger sind emotional gut versorgt. Allerdings jeder einzeln - es findet kein Austausch zwischen den Bereichen statt. Vor lauter Versorgung der Bereiche nicht vergessen, Dich selbst gut zu versorgen!

7 Kelche
Gefühle sind schlecht geworden. Aus Wasser wurde 'Gift und Galle'.

8 Kelche
Gefühle - sowohl die positiven wie auch die negativen - sind versiegt. Die Verletzungen sind zwar nicht vergessen, aber die Angelegenheit 'tut ja schon gar nicht mehr weh' !

9 Kelche
Gefühlswelt in Harmonie; sämtliche Kelche stehen miteinander in intensivem Austausch - so wie es der Natur des Wasserelements entspricht.

10 Kelche
Eine Gefühlsquelle versorgt alle anderen Kelche. Das kann aus einem natürlichen Über-Fluss der Gefühle stammen - oder aber aus der Situation, dass etwas ein Fass zum Überlaufen gebracht hat. Also Vorsicht!

As der Stäbe
'Ausbruch'; 'Explodieren'; wilde ungerichtete Kraft ohne Ende.

2 Stäbe
Die Stäbe sind in Dolche (sog. Dorjes) verwandelt. Hier gehen Verstand (Luftelement) und Kraft (Feuerelement) bei beiden eine Verbindung ein. Da beide gegeneinander antreten, steht die Karte für einen harten 'Kampf bis aufs Messer'.

3 Stäbe
Der mittlere Stab pendelt quasi zwischen den beiden anderen. Hin- und Hergerissensein zwischen zwei Ideen oder Trieben. Möglicherweise Dreiecksbeziehung.

4 Stäbe
Das Bild erinnert an eine Supernova. Es wird Zeit, kräftig Altlasten abzusprengen. Der übrigbleibende Kern hat neue Leucht-Kraft und Energie.

5 Stäbe
5 sehr ähnliche Stäbe, von denen einer 'ein bisschen gleicher' ist. Sozusagen die anerkannte Autorität, die die anderen freiwillig unterstützen.

6 Stäbe
Ein ruhiges wärmendes Feuer. 'Kaminfeuerromantik'. Zeit, zu genießen, sich Ruhe und Wärme zu *gönnen*.

7 Stäbe
Die Kaminfeuerromantik der 6 Stäbe muß nun ein jähes Ende finden. Kraftvoll wird diese Ruhephase durch wilde Kräfte und neue Ideen zerstört. Aktivität ist angesagt.

8 Stäbe
Energie positiv und kreativ nutzen; mit Gefühl und Verstand. Aus Licht-Energie und Wasser (Emotionen) entsteht ein Regenbogen.

9 Stäbe
Eine doppelte Blockade. Die Kräfte sind hinter 8 Stäben weggesperrt - und ein weiterer Stab hält sie wie ein Riegel in dieser Position fest. Ein kräftiger Riegel, da er von Bewusstsein und Unterbewusstsein (Sonne und Mond) fixiert wird.

10 Stäbe
Sich auf die Gleise (2 Hauptstäbe) setzen und sich mit Kraft wieder auf Kurs bringen. Zupacken!

As der Scheiben
Die Urform des Erdelements. Entwicklungen sind hier noch in alle Richtungen möglich. Großes Thema: Selbst-Wert.

2 Scheiben
Polarität. Die beiden gegensätzlichen Pole werden durch äußere Einflüsse (die Schlange) zusammegehalten. Eine Vereinigung dieser beiden ist nicht möglich oder sinnvoll, da die Schlange sich zwischen ihnen durch windet.

3 Scheiben
Drei Punkte sind eine stabile Basis - so wie ein dreibeiniger Tisch nicht wackeln kann. Auf dieser Grundlage kann nun etwas Größeres, Bedeutendes entstehen. Die Spitze der Pyramide, der Entwicklung geht in den Raum, verläßt also die bisherige Ebene. (s. auch Beschreibung bei den 'best of' Tarotkarten)

4 Scheiben
Eine Burg. Stabil gegen Angriffe von Außen. Im Inneren bietet sie einen sicheren Lebensraum mit viel Sonne. Diese kann und soll durch die Burgmauern nicht abgeschirmt werden. Schlagwort: 'My home is my castle'.

5 Scheiben
Das Räderwerk kann sich nicht frei drehen. Es ist sozusagen Sand im Getriebe, was besser ist als ein kaputtes Getriebe, da Durchspülen mit Öl reicht, die innere Reibung (auch im übertragenen Sinne!) zu beseitigen.

6 Scheiben
"Diese Karte enthält die Formel des Erfolgs, dargestellt durch die 6 Planeten mit ihren astrologischen Symbolen. Saturn steht dafür, dass der Erfolg durch Disziplin und schrittweises Vorgehen erreicht wird; Jupiter erinnert uns daran, dass Erfolg durch Offenheit und Flexibilität gegenüber Möglichkeiten und Gelegenheiten erreicht wird, die wir bisher vielleicht nicht gesehen oder wahrgenommen haben; Venus erinnert uns an das Prinzip, dass wir Erfolg dadurch finden, indem wir im Leben dem folgen, was für uns Herz und Sinn hat; der Mond spiegelt wieder, dass Erfolg dann erreicht wird, wenn wir zu unserer eigenen Authentizität und Wahrheit stehen; Merkur, der Planet der Kommunikation, gemahnt uns, dass wir den Erfolg dadurch erreichen, indem wir unsere Kommunikation organisieren, damit Kontext und Planung miteinander in Einklang stehen; Mars schließlich erinnert daran, dass der Erfolg erreicht wird, indem wir beharrlich und gleichmäßig Energie in unsere persönliche und beruflichen Anliegen investieren, anstatt Energie bei Marathonaktionen zu vergeuden oder sie nur sporadisch einzusetzen. Sechs der Scheiben steht für den Erfolg, der aus dem Inneren kommt und sich im Aussen manifestiert...." (aus Angeles Arrien: Handbuch zum Crowley-Tarot)

7 Scheiben
Ein Flächenbrand hat die oberirdischen Teile der Pflanzen zerstört. Das ist, was einem direkt ins Auge springt. Viel wesentlicher allerdings: Die Wurzeln, die Quellen (des Selbst-Werts!) bleiben erhalten und erhalten durch die Asche sogar noch Dünger. Letztlich werden die Pflanzen kräftiger als zuvor wieder sprießen.

8 Scheiben
Die Pflanze ist gut verwurzelt und kann nun langsam aber stetig wachsen. Der Selbstwert hat ein festes Fundament und findet nun mehr und mehr seinen Ausdruck.

9 Scheiben
Außer den 6 Scheiben (s.o.) sind noch drei weitere Scheiben als Symbole der anderen Elemente dargestellt. Die positivste Selbst-Wert-Karte überhaupt.

10 Scheiben
Ein Projekt ist abgeschlossen; der 'Lohn' erhalten. Jetzt wird es Zeit, zu neuen Ufern aufzubrechen.


© Widar, 2005. Alle Rechte vorbehalten.